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Rosenquarz
Varietät von Quarz
Rosa Quarz, dessen Farbe von mikroskopischen Fasern stammt — kein Farbstoff, sondern Einschlüsse.
- Chemische FormelSiO₂
- MineralklasseOxide und Hydroxide
- KristallsystemTrigonales Kristallsystem
- Härte (Mohs)7
- Dichte2,65 g/cm³
- Farberosa bis altrosa
- StrichfarbeSchwarz
- GlanzGlasglanz auf Prismenflächen, Fettglanz auf Bruchflächen
- Transparenzdurchscheinend bis trüb
- Spaltbarkeitkeine
- BruchMuscheliger Bruch
- Strunz-Systematik4.DA.05
Was es ist
Rosenquarz zeigt ein zartes bis kräftiges Rosa, meist trüb und milchig statt klar. Lange galt Mangan oder Titan als Ursache; heute weiß man, dass in den meisten Fällen mikroskopisch feine Fasern eines Minerals der Dumortierit-Gruppe im Quarz stecken und das Licht so streuen, dass ein rosa Schimmer entsteht. Genau deshalb ist Rosenquarz fast nie durchsichtig und bildet kaum je gut ausgebildete Kristalle: Er wächst als derbe Masse in Pegmatiten.
Geschnitten und poliert ergibt er Kugeln, Anhänger und Cabochons; bei besonders faserreichen Stücken zeigt sich ein schwacher Lichtstern, wenn man sie rund schleift. Auch Rosenquarz verblasst im Sonnenlicht — die Farbe ist beständiger als beim Amethyst, aber nicht unbegrenzt.
Die wichtigsten Vorkommen liegen in Brasilien, Madagaskar und Namibia. In Deutschland kennt man ihn aus den Pegmatiten des Bayerischen Waldes, wo er allerdings selten in Schmuckqualität auftritt.
Woher es kommt
Brasilien
Diese Länder sind aus dem Wikipedia-Artikel gelesen, nicht gewichtet: Sie sagen, wo der Stein vorkommt, nicht wie viel davon. Zu jedem Eintrag ist der Satz gespeichert, in dem er stand.
Wie es entstand
Es wächst in Pegmatiten: den zuletzt erstarrenden, wasserreichen Resten einer Schmelze. Dort ist Platz und Zeit — deshalb kommen aus Pegmatiten die größten Kristalle.
Die Bildungsart ist aus dem Wikipedia-Artikel gelesen: Es zählt das Bildungsmilieu, das dort zuerst genannt wird. Viele Minerale entstehen auf mehreren Wegen; der Satz, aus dem dieser Wert stammt, ist als Beleg gespeichert.
Wozu es dient
- Schmuckstein und Kunstgegenstand; nur klare Kristalle tragen einen Facettenschliff (Schmuck)
Was ihm zugeschrieben wird
Überlieferung, keine Wirkung. Was hier steht, gibt wieder, was in Steinheilkunde, Farblehre und Astrologie über die Jahrhunderte zugeschrieben wurde. Für eine gesundheitliche Wirkung von Steinen gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Bei Beschwerden gehört der Weg zur Ärztin oder zum Arzt, nicht zum Stein.
In der neueren Esoterik gilt Rosenquarz als Sinnbild für Liebe und Fruchtbarkeit und wird dem Herzchakra zugeordnet. Für den behaupteten Wirkungsbereich gibt es keine wissenschaftlichen Belege.
- ChakraHerzchakra (Anahata)
Woher diese Angaben kommen: das Chakra folgt in der Steinheilkunde der Leitfarbe. Die Herleitung steht offen da, weil eine Ableitung keine Überlieferung ist — mehr dazu im Himmelsregister.
Die Farbe
Rosa ist aufgehelltes Rot: dieselbe Farbe, ohne deren Druck. In der Farbenlehre wird es deshalb als weiche, zugewandte Variante der stärksten Signalfarbe gelesen.
Die Zuordnung zum Chakra folgt in der Steinheilkunde der Farbe. Wir legen diese Ableitung offen, statt sie als überliefertes Einzelwissen auszugeben — alle Steine nach Chakra.
Sein Ton
639 Hz · Tonsilbe Fa · Herzchakra (Anahata)
Die Hörprobe ist ein erzeugter Ton, kein aufgenommenes Instrument: Grundton mit zwei Obertönen, nachgemessen auf die angegebene Frequenz. Woher die Frequenzen kommen
Sehen
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Quellen
- Wikidata · CC0 1.0
- geomaneo — eigene Zusammenstellung · eigenes Werk
In Wasser
Rosenquarz ist in Wasser praktisch unlöslich — rosa Quarz, dieselbe Chemie. Er gibt nichts ab, und was nichts abgibt, verändert auch nichts. Was ins Wasser gehört und was nicht.
Im Laden
Der Artikel liegt in unserem eigenen Laden laden.geomaneo.de. Es ist ein Naturprodukt: Farbe, Form und Größe weichen von Stück zu Stück ab. Der Fundort dieses Stücks ist uns nicht bekannt — der Lieferant belegt ihn nicht, und was auf dieser Seite über Vorkommen steht, gilt für das Mineral, nicht für die verkaufte Ware.
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