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Olivin

Mineral

Das häufigste Mineral des oberen Erdmantels — in Schmuckqualität heißt es Peridot.

  • KristallsystemOrthorhombisches Kristallsystem

Was es ist

Olivin ist ein Magnesium-Eisen-Silicat und bildet eine lückenlose Mischreihe zwischen dem magnesiumreichen Forsterit und dem eisenreichen Fayalit. In der Erde ist er alles andere als exotisch: Der obere Erdmantel besteht zu großen Teilen aus Olivin, und Vulkane fördern gelegentlich Brocken dieses Mantelgesteins unversehrt an die Oberfläche.

Die flaschengrüne Schmuckvarietät heißt Peridot. Sie stammt klassisch von der ägyptischen Insel Zabargad im Roten Meer, deren Vorkommen schon im Altertum ausgebeutet wurde; heute liefern Pakistan, Arizona und China den größten Teil. Auch in manchen Eisenmeteoriten sitzen Olivinkristalle in Schmuckqualität — die sogenannten Pallasite gehören zu den schönsten Objekten der Meteoritenkunde.

An der Erdoberfläche ist Olivin nicht stabil: Er verwittert rasch zu Serpentin und Tonmineralen. Genau diese Reaktionsfreude macht ihn technisch interessant, denn beim Verwittern bindet Olivin Kohlendioxid. Verschiedene Verfahren zur dauerhaften CO₂-Bindung setzen deshalb auf zermahlenes Olivingestein.

Wie es entstand

Das Mineral kristallisiert aus erstarrender Schmelze — in der Tiefe langsam und grobkörnig, an der Oberfläche rasch und feinkörnig.

Die Bildungsart ist aus dem Wikipedia-Artikel gelesen: Es zählt das Bildungsmilieu, das dort zuerst genannt wird. Viele Minerale entstehen auf mehreren Wegen; der Satz, aus dem dieser Wert stammt, ist als Beleg gespeichert.

Wozu es dient

Was ihm zugeschrieben wird

Überlieferung, keine Wirkung. Was hier steht, gibt wieder, was in Steinheilkunde, Farblehre und Astrologie über die Jahrhunderte zugeschrieben wurde. Für eine gesundheitliche Wirkung von Steinen gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Bei Beschwerden gehört der Weg zur Ärztin oder zum Arzt, nicht zum Stein.

Woher diese Angaben kommen: das Chakra folgt in der Steinheilkunde der Leitfarbe; Element und Planet sind aus dem Sternzeichen abgeleitet (Trigon und klassischer Herrscherplanet), nicht eigens überliefert; der Monatsstein folgt der heute gebräuchlichen Liste des GIA (Stand 2019). Die Herleitung steht offen da, weil eine Ableitung keine Überlieferung ist — mehr dazu im Himmelsregister.

Die Listen nennen »Peridot« bzw. »Chrysolith« — beides sind Namen für die Edelsteinvarietät des Olivins, nicht für die Mineralgruppe als Ganzes.

Die Farbe

Grün liegt in der Mitte des sichtbaren Spektrums; das Auge sieht davon mehr Abstufungen als von jeder anderen Farbe. In der Farbenlehre gilt es als die ruhende Farbe — weder vor- noch zurückdrängend.

Die Zuordnung zum Chakra folgt in der Steinheilkunde der Farbe. Wir legen diese Ableitung offen, statt sie als überliefertes Einzelwissen auszugeben — alle Steine nach Chakra.

Sein Ton

639 Hz · Tonsilbe Fa · Herzchakra (Anahata)

Die Hörprobe ist ein erzeugter Ton, kein aufgenommenes Instrument: Grundton mit zwei Obertönen, nachgemessen auf die angegebene Frequenz. Woher die Frequenzen kommen

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Quellen

Im Laden

Olivin · Rohstein, 10–15 g · 36,90 €

Der Artikel liegt in unserem eigenen Laden laden.geomaneo.de. Es ist ein Naturprodukt: Farbe, Form und Größe weichen von Stück zu Stück ab. Der Fundort dieses Stücks ist uns nicht bekannt — der Lieferant belegt ihn nicht, und was auf dieser Seite über Vorkommen steht, gilt für das Mineral, nicht für die verkaufte Ware.

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