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Jaspis
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Jaspis

Varietät · Varietät von Quarz

Undurchsichtiger, kräftig gefärbter Chalcedon mit bis zu zwanzig Prozent Fremdmaterial.

  • Chemische FormelSiO₂
  • MineralklasseOxide und Hydroxide
  • KristallsystemTrigonales Kristallsystem
  • Härte (Mohs)7
  • Dichte2,65 g/cm³
  • Farberot, gelb, braun, grün, oft gefleckt
  • StrichfarbeSchwarz
  • GlanzGlasglanz auf Prismenflächen, Fettglanz auf Bruchflächen
  • Transparenzundurchsichtig
  • Spaltbarkeitkeine
  • BruchMuscheliger Bruch
  • Strunz-Systematik4.DA.05

Einige Angaben gelten für das Stammmineral Quarz — Jaspis ist eine Varietät davon und teilt seine Kristallstruktur.

Was es ist

Jaspis ist ein dichter, feinkörniger Quarz, der so stark mit Ton, Eisenoxiden und anderen Beimengungen durchsetzt ist, dass kein Licht mehr hindurchgeht. Diese Beimengungen machen zugleich seinen Reiz aus: Sie färben ihn rot, gelb, braun oder grün und zeichnen Flecken, Bänder und Landschaftsmuster, die keinem Stück gleichen.

Weil Jaspis extrem zäh ist und keine Spaltbarkeit besitzt, war er schon in der Steinzeit ein bevorzugtes Material für Klingen und Schaber. Später wurde er zum Werkstein für Intarsien und Mosaike — die Florentiner Steinschneidekunst des 16. Jahrhunderts arbeitete ganze Bildtafeln aus verschiedenfarbigen Jaspissorten.

Der Handel führt Dutzende Namen für einzelne Muster und Fundorte, von denen viele reine Handelsbezeichnungen sind. Für die Bestimmung zählt allein, was der Stein ist: dichter, undurchsichtiger Quarz mit hohem Fremdanteil.

Quellen