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Dolomit
Mineral
Ein Mineral, ein Gestein und ein Gebirge — und ein Bildungsrätsel, das seit 200 Jahren offen ist.
- Chemische FormelCaMg(CO₃)₂
- MineralklasseCarbonate und Nitrate – wasserfreie Carbonate ohne fremde Anionen
- KristallsystemTrigonales Kristallsystem
- Härte (Mohs)3,5–4
- Dichte2,87001 g/cm³
- Farbefarblos, weiß, gelb, braun
- StrichfarbeWeiß
- GlanzGlasglanz bis Perlmuttglanz
- Transparenzdurchsichtig bis durchscheinend
- Spaltbarkeitvollkommen nach {101}; Absonderung nach {021}
- Bruchmuschelig
- Strunz-Systematik5.AB.10
Was es ist
Dolomit ist ein Calcium-Magnesium-Carbonat, in dem sich Calcium- und Magnesiumlagen im Kristallgitter abwechseln. Das gleichnamige Gestein besteht überwiegend daraus und bildet ganze Gebirgszüge — die Dolomiten in Südtirol sind nach dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu benannt, der das Mineral 1791 als eigenständig erkannte.
An ihm hängt eines der hartnäckigsten Rätsel der Geologie, das „Dolomitproblem": Im Labor lässt sich Dolomit bei den Temperaturen der Erdoberfläche nicht ohne weiteres herstellen, in der Natur liegen jedoch mächtige Dolomitgesteine, die offenkundig unter genau solchen Bedingungen entstanden sind. Erst neuere Arbeiten legen nahe, dass Mikroorganismen und wechselnde Sättigung eine Rolle spielen.
Praktisch unterscheidet man Dolomit von Kalkstein mit verdünnter Salzsäure: Kalkstein braust sofort heftig auf, Dolomit erst als Pulver und nur schwach. Wirtschaftlich dient Dolomit als Baustein, als feuerfestes Material im Hochofen und als Rohstoff für Magnesium; im Gartenbau als kalkender Dünger mit Magnesiumanteil.
Verwechslungsgefahr Calcit, Magnesit
Woher es kommt
Deutschland
Diese Länder sind aus dem Wikipedia-Artikel gelesen, nicht gewichtet: Sie sagen, wo der Stein vorkommt, nicht wie viel davon. Zu jedem Eintrag ist der Satz gespeichert, in dem er stand.
Wie es entstand
Es entsteht an oder nahe der Erdoberfläche: durch Verwitterung, Ablagerung oder das Eindampfen von Wasser.
Die Bildungsart ist aus dem Wikipedia-Artikel gelesen: Es zählt das Bildungsmilieu, das dort zuerst genannt wird. Viele Minerale entstehen auf mehreren Wegen; der Satz, aus dem dieser Wert stammt, ist als Beleg gespeichert.
Wozu es dient
- Bau- und Pflasterstein, Zuschlag für Beton (Bau)
- Zuschlag in der Stahlherstellung (Metallurgie)
- Rohstoff für die Glasindustrie (Glas)
Was ihm zugeschrieben wird
Überlieferung, keine Wirkung. Was hier steht, gibt wieder, was in Steinheilkunde, Farblehre und Astrologie über die Jahrhunderte zugeschrieben wurde. Für eine gesundheitliche Wirkung von Steinen gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Bei Beschwerden gehört der Weg zur Ärztin oder zum Arzt, nicht zum Stein.
- ChakraKronenchakra (Sahasrara)
Woher diese Angaben kommen: das Chakra folgt in der Steinheilkunde der Leitfarbe. Die Herleitung steht offen da, weil eine Ableitung keine Überlieferung ist — mehr dazu im Himmelsregister.
Die Farbe
Weiß wirft alle Wellenlängen zurück. In der Farbenlehre ist es die Summe des Lichts und zugleich die Farbe der leeren Fläche — Anfang und Unberührtheit.
Die Zuordnung zum Chakra folgt in der Steinheilkunde der Farbe. Wir legen diese Ableitung offen, statt sie als überliefertes Einzelwissen auszugeben — alle Steine nach Chakra.
Sein Ton
963 Hz · Tonsilbe Si · Kronenchakra (Sahasrara)
Die Hörprobe ist ein erzeugter Ton, kein aufgenommenes Instrument: Grundton mit zwei Obertönen, nachgemessen auf die angegebene Frequenz. Woher die Frequenzen kommen
Sehen
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Varietäten
Quellen
- Wikidata · CC0 1.0
- Wikipedia (deutschsprachig), Infobox Mineral · CC BY-SA 4.0
- geomaneo — eigene Zusammenstellung · eigenes Werk
In Wasser
⛔ Dolomit gibt etwas ab: Calcium und Magnesium. wie Calcit, zusätzlich mit Magnesium. Dieser Stein gehört nicht in ein Trinkglas, eine Karaffe oder einen Wasserkrug — auch nicht kurz. Was ins Wasser gehört und was nicht.
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- Mineralienatlasdeutschsprachiges Lexikon mit Fundstellenverzeichnis
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