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Chalkopyrit
Mineral
Das wichtigste Kupfererz der Welt — messinggelb, oft mit schillernder Anlauffarbe.
- Chemische FormelCuFeS₂
- MineralklasseSulfide und Sulfosalze
- KristallsystemTetragonales Kristallsystem
- Härte (Mohs)3,5–4
- Dichte4,1–4,3 g/cm³
- Farbegold- bis messinggelb; nach einiger Zeit bunt anlaufend
- Strichfarbegrünlichschwarz bis schwarz
- GlanzMetallglanz
- Transparenzundurchsichtig
- Spaltbarkeitundeutlich nach {011} und {111}
- Bruchmuschelig, uneben; spröde
- Strunz-Systematik2.CB.10a
Was es ist
Chalkopyrit, auch Kupferkies genannt, ist ein Kupfer-Eisen-Sulfid und liefert den größten Teil des weltweit geförderten Kupfers. Frische Bruchflächen sind messinggelb; an der Luft laufen sie binnen Wochen bunt an — blau, violett, grün schillernd, ein Effekt dünner Oxidschichten, der ihn unverwechselbar macht.
Gegenüber Pyrit ist er weicher (Härte 3,5 bis 4 gegen 6 bis 6,5) und lässt sich mit einer Stahlnadel ritzen, was die Unterscheidung im Gelände einfach macht.
Die großen Lagerstätten sind porphyrische Kupfervorkommen — riesige, aber gering angereicherte Körper über erstarrten Magmenkammern, aus denen in Chile, Peru, Indonesien und den USA im Tagebau gefördert wird. Weil der Kupfergehalt oft unter einem Prozent liegt, müssen enorme Gesteinsmengen bewegt werden; die größten Tagebaue der Welt sind Kupferminen.
Aus demselben Erz stammen als Nebenprodukte Gold, Silber, Molybdän und Rhenium. Kupfer selbst ist der Rohstoff der Elektrifizierung: Jede Leitung, jeder Motor, jeder Transformator lebt von seiner Leitfähigkeit.
Verwechslungsgefahr Pyrit ist heller, härter und nicht ritzbar; Gold ist weich, dehnbar und läuft nicht an.
Woher es kommt
Afghanistan · Albanien · Argentinien · Armenien · Aserbaidschan · Australien · Bolivien · Brasilien · Bulgarien · Chile · China · Deutschland · Ecuador · Finnland · Frankreich · Griechenland · Grönland · Indien · Indonesien · Iran · Irland · Italien · Japan · Kanada · Kasachstan · Kolumbien · Kongo · Kuba · Madagaskar · Marokko · Mexiko · Myanmar · Namibia · Neuseeland · Norwegen · Papua-Neuguinea · Peru · Philippinen · Polen · Portugal · Rumänien · Russland · Sambia · Schweden · Schweiz · Simbabwe · Slowakei · Spanien · Südafrika · Südkorea · Tschechien · Türkei · Ukraine · Ungarn · Vereinigte Staaten · Vereinigtes Königreich · Vietnam · Zypern · Ägypten · Österreich
Diese Länder sind aus dem Wikipedia-Artikel gelesen, nicht gewichtet: Sie sagen, wo der Stein vorkommt, nicht wie viel davon. Zu jedem Eintrag ist der Satz gespeichert, in dem er stand.
Wie es entstand
Es scheidet sich aus heißen, wässrigen Lösungen ab, die durch Spalten im Gestein aufsteigen und beim Abkühlen ihre Fracht zurücklassen. So entstehen Gänge, Klüfte und Drusen.
Die Bildungsart ist aus dem Wikipedia-Artikel gelesen: Es zählt das Bildungsmilieu, das dort zuerst genannt wird. Viele Minerale entstehen auf mehreren Wegen; der Satz, aus dem dieser Wert stammt, ist als Beleg gespeichert.
Wozu es dient
- Eines der wirtschaftlich wichtigsten Kupfererze — weniger wegen des Gehalts als wegen seiner Verbreitung (Bergbau)
- Verwandte Verbindungen als aktives Material in Solarzellen (Photovoltaik)
Was ihm zugeschrieben wird
Überlieferung, keine Wirkung. Was hier steht, gibt wieder, was in Steinheilkunde, Farblehre und Astrologie über die Jahrhunderte zugeschrieben wurde. Für eine gesundheitliche Wirkung von Steinen gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Bei Beschwerden gehört der Weg zur Ärztin oder zum Arzt, nicht zum Stein.
- ChakraSolarplexuschakra (Manipura)
Woher diese Angaben kommen: das Chakra folgt in der Steinheilkunde der Leitfarbe. Die Herleitung steht offen da, weil eine Ableitung keine Überlieferung ist — mehr dazu im Himmelsregister.
Die Farbe
Gold ist weniger eine Farbe als ein Glanz: Es zeigt Gelb im Licht und Braun im Schatten. In der Farbenlehre erklärt das seine Sonderstellung zwischen Wärme und Kostbarkeit.
Die Zuordnung zum Chakra folgt in der Steinheilkunde der Farbe. Wir legen diese Ableitung offen, statt sie als überliefertes Einzelwissen auszugeben — alle Steine nach Chakra.
Sein Ton
528 Hz · Tonsilbe Mi · Solarplexuschakra (Manipura)
Die Hörprobe ist ein erzeugter Ton, kein aufgenommenes Instrument: Grundton mit zwei Obertönen, nachgemessen auf die angegebene Frequenz. Woher die Frequenzen kommen
Sehen
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Quellen
- Wikidata · CC0 1.0
- Wikipedia (deutschsprachig), Infobox Mineral · CC BY-SA 4.0
- geomaneo — eigene Zusammenstellung · eigenes Werk
In Wasser
⛔ Chalkopyrit gibt etwas ab: Kupfer und Schwefelsäure. Kupferkies oxidiert an feuchter Luft und in Wasser zu Schwefelsäure und löslichen Kupfersalzen. Dieser Stein gehört nicht in ein Trinkglas, eine Karaffe oder einen Wasserkrug — auch nicht kurz. Was ins Wasser gehört und was nicht.
Im Laden
Chalkopyrit · Rohstein, 100–200 g · 70,90 €
Der Artikel liegt in unserem eigenen Laden laden.geomaneo.de. Es ist ein Naturprodukt: Farbe, Form und Größe weichen von Stück zu Stück ab. Der Fundort dieses Stücks ist uns nicht bekannt — der Lieferant belegt ihn nicht, und was auf dieser Seite über Vorkommen steht, gilt für das Mineral, nicht für die verkaufte Ware.
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