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Schwefel
Mineral
Ein Element als Mineral: schwefelgelb, spröde, riecht beim Reiben nach Streichholz.
- Chemische FormelS
- KristallsystemOrthorhombisches Kristallsystem
- Strunz-Systematik1.CC.05
Was es ist
Gediegener Schwefel gehört zu den wenigen Elementen, die in der Natur rein vorkommen. Er bildet leuchtend gelbe, durchscheinende Kristalle, ist mit Härte 2 sehr weich und außerordentlich wärmeempfindlich: Schon die Wärme der Hand kann einen Kristall durch Spannungen zum Springen bringen — Sammler fassen ihn deshalb nicht lange an.
Gebildet wird er an Vulkanen und Fumarolen, wo schwefelhaltige Gase an der Oberfläche abkühlen, sowie durch Bakterien in Salzstöcken. Die eindrucksvollsten Vorkommen liegen an Kraterrändern wie dem Ijen auf Java, wo Schwefel bis heute von Hand abgebaut wird — unter Bedingungen, die zu den härtesten der Rohstoffgewinnung zählen.
Wirtschaftlich stammt Schwefel heute allerdings kaum noch aus dem Bergbau: Er fällt in großen Mengen bei der Entschwefelung von Erdöl und Erdgas an. Der weitaus größte Teil geht in Schwefelsäure, die meistproduzierte Chemikalie der Welt und Grundstoff für Düngemittel, Batterien und ungezählte Synthesen. Dazu kommt die Vulkanisation von Kautschuk — ohne Schwefel gäbe es keinen elastischen Gummi und damit keine Autoreifen.
Woher es kommt
Polen · Vereinigte Staaten
Diese Länder sind aus dem Wikipedia-Artikel gelesen, nicht gewichtet: Sie sagen, wo der Stein vorkommt, nicht wie viel davon. Zu jedem Eintrag ist der Satz gespeichert, in dem er stand.
Wie es entstand
Es entsteht an oder nahe der Erdoberfläche: durch Verwitterung, Ablagerung oder das Eindampfen von Wasser.
Die Bildungsart ist aus dem Wikipedia-Artikel gelesen: Es zählt das Bildungsmilieu, das dort zuerst genannt wird. Viele Minerale entstehen auf mehreren Wegen; der Satz, aus dem dieser Wert stammt, ist als Beleg gespeichert.
Wozu es dient
- Herstellung von Schwefelsäure — dem meistproduzierten Grundstoff der Chemie (Chemie)
- Vulkanisation von Kautschuk (Kunststoff)
- Legierungselement für Automatenstähle (Metallurgie)
Was ihm zugeschrieben wird
Überlieferung, keine Wirkung. Was hier steht, gibt wieder, was in Steinheilkunde, Farblehre und Astrologie über die Jahrhunderte zugeschrieben wurde. Für eine gesundheitliche Wirkung von Steinen gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis. Bei Beschwerden gehört der Weg zur Ärztin oder zum Arzt, nicht zum Stein.
Schwefel ist seit siebentausend Jahren in Gebrauch. Das vorklassische Griechenland setzte ihn als Arzneimittel ein und nutzte das beim Verbrennen entstehende Gas zum Desinfizieren und zum Schwefeln des Weins; die antike Kriegsführung verwendete ihn als Brandmittel. Er ist der Stoff, an dem sich Heilkunde, Handwerk und Waffe seit jeher berühren.
- ChakraSolarplexuschakra (Manipura)
- Überliefert seitUm 5000 v. Chr. bei Chinesen und Ägyptern.
Woher diese Angaben kommen: das Chakra folgt in der Steinheilkunde der Leitfarbe. Die Herleitung steht offen da, weil eine Ableitung keine Überlieferung ist — mehr dazu im Himmelsregister.
Die Farbe
Gelb ist die hellste der Buntfarben und wird in der Farbenlehre dem Licht selbst zugeordnet — Sonne, Reife, Aufmerksamkeit. Schon geringe Beimischung genügt, damit ein Ton als warm gelesen wird.
Die Zuordnung zum Chakra folgt in der Steinheilkunde der Farbe. Wir legen diese Ableitung offen, statt sie als überliefertes Einzelwissen auszugeben — alle Steine nach Chakra.
Sein Ton
528 Hz · Tonsilbe Mi · Solarplexuschakra (Manipura)
Die Hörprobe ist ein erzeugter Ton, kein aufgenommenes Instrument: Grundton mit zwei Obertönen, nachgemessen auf die angegebene Frequenz. Woher die Frequenzen kommen
Sehen
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Quellen
- Wikidata · CC0 1.0
- geomaneo — eigene Zusammenstellung · eigenes Werk
In Wasser
⛔ Schwefel gibt etwas ab: Schwefelverbindungen. elementarer Schwefel reagiert mit Wasser und Luft zu Schwefelverbindungen. Dieser Stein gehört nicht in ein Trinkglas, eine Karaffe oder einen Wasserkrug — auch nicht kurz. Was ins Wasser gehört und was nicht.
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